Mysteriöses Indiz nach Museumsraub entdeckt

Darstellung eines keltischen Karpfen-Märchens nach Rubens-Gemälde-Raub im Kunsthistorischen Museum aufgetaucht – Literaturexpert:innen vermuten rätselhaften Zusammenhang

Vier Tage und zweieinhalb Stunden, nachdem eine unbekannte, diebische Person ein Gemälde des zeitgenössischen Künstlers Peter Paul Rubens aus dem Kunsthistorischen Museum (Wien) gestohlen hatte, wurde gestern (22:33) am Schauplatz des Verbrechens ein rätselhaftes Indiz gefunden, das laut einem Pressesprecher der Polizei zur Auflösung des Falls beitragen könnte.

Es handelt sich um ein vierzig mal zwanzig Zentimeter großes Gemälde, Werk eines namenlosen Fischers, welches allem Anschein nach eine Szene aus einem bis vor kurzem unbekannten Märchen keltischen Ursprungs mit dem Titel ‚Die Prinzessin und der Karpfen‘ darstellt.

 In besagtem Märchen wird eine Prinzessin, welche sich derart abgöttisch in ihren Karpfen verliebt, dass sie ihren Verehrer zurückweist, von der Mutter desselben verflucht, sodass sich der Boden und die Decke in ihrem Palast umdrehen, der Karpfen aus seinem Aquarium fällt und eines qualvollen Todes stirbt. Die Prinzessin, noch im weißen Nachthemd, reißt daraufhin das Lieblingsgemälde ihres Verehrers von der Palastwand, schmuggelt es in ihrer Haube versteckt aus dem Gebäude und versenkt es in jenem See, aus dem sie einst ihren geliebten Karpfen gefischt hat.

Literaturexpert:innen vermuten eine rätselhafte Verbindung zwischen dem Inhalt des Märchens und dem Ablauf des Diebstahls, welche sie bislang jedoch noch nicht näher elaborieren konnten. Man geht davon aus, dass der:die unbekannte Rubens-Dieb:in die Märchendarstellung vor, nach, oder während dem Raub heimlich am Tatort platziert hat, um die Polizei mit ab- und offensichtlichen Hinweisen zu verhöhnen, und dass er:sie das entwendete Rubens-Gemälde möglicherweise in einem der zahlreichen Fischteiche der Wiener Parkanlagen versenkt haben könnte.

In welchem Zusammenhang genau besagtes Märchen und/oder das Bild, das es darstellt, mit dem genannten Diebstahl stehen, wird in den nächsten Monaten intensiv von Fachleuten untersucht werden.

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