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Lokale Hobby-Journalist:in berichtet von existenzieller Krise im Kunstmuseum.

In Irma Irmgards neuer Ausstellung verkörpert die österreichische Künstlerin das Gefühl der Angst um die eigene Existenz. Indem sie extreme Nahaufnahmen von Haushaltsobjekten, wie Schwämme und Käsereiben, darstellt, fühlen sich die Besucher:innen ihrer Galerie erst in eine bedrohliche Parallelwelt versetzt, nur um sich dann im nächsten Raum der Auflösung des Rätsels gegenüber zu finden, dass diese Parallelwelt der Albtraum ist, in dem sich Eintagsfliegen und Spinnen beim Verwirren in unseren Küchen wiederfinden. Dabei stellt sich die konsequente Frage, mit der sich die Künstlerin selbst seit geraumer Zeit in ihren eigenen Albträumen beschäftigt hat, ob unsere eigene Welt ebenfalls nur eine extreme Nahaufnahme von Küchengeräten unseres Schöpfers oder unserer Schöpferin darstellt. Passend dazu erzählt Irma Irmgard in ihrem wöchentlichen Podcast vom „Leben in der Küche – wie man Gott näherkommt, indem man die Matratze neben den Geschirrspüler legt“.

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